CEO Dinner, 8. November 2017

Zukunftsfähige Kooperation oder Sackgasse?

Im Juni 2017 hat der chinesische Staatskonzern ChemChina für 43 Milliarden Franken das Schweizer Agrochemieunternehmen Syngenta übernommen – und damit die grösste Auslandinvestition Chinas getätigt. Was versprechen sich die Chinesen von dieser Übernahme, und was bedeutet sie für die Schweiz? Werden die Fäden zukünftig in Peking statt in Basel gezogen? Und wie lässt sich mit einem staatlich kontrollierten
Konzern arbeiten? Diese und weitere Fragen werden am CEO Dinner diskutiert. Syngenta-Vizepräsident Michel Demaré erzählt, wie attraktiv der Wachstumsmarkt China tatsächlich ist – und wie die unterschiedlichen Unternehmenskulturen zusammenwachsen können.
 

Syngenta
Syngenta ist ein führendes Agrarunternehmen, das zur Verbesserung der Nahrungssicherheit weltweit beiträgt, indem es Millionen von Landwirten hilft, die verfügbaren Ressourcen besser zu nutzen. Mit erstklassiger Forschung und innovativen Lösungen leisten unsere 28 000 Mitarbeiter in über 90 Ländern einen Beitrag, um die Anbaumethoden in der Landwirtschaft weiterzuentwickeln. Wir setzen uns dafür ein, Ackerland
vor Degradation zu bewahren, Biodiversität zu fördern und ländliche Gemeinschaften
zu stärken.

Michel Demaré, Vice Chairman of the Board, Syngenta


portrait_cropped.png

Michel Demaré war von 2012 bis zum Verkauf von Syngenta 2017 an ChemChina Verwaltungsratspräsident. Heute ist er Vizepräsident und Lead Independent Director des Verwaltungsrats von Syngenta. Zudem ist der belgisch-schweizerische Doppelbürger Vizepräsident der UBS Group AG und Mitglied des Aufsichtsrats der Louis Dreyfus Company Holdings B.V. Ausserdem präsidiert er die Syngenta-Stiftung für Nachhaltige Landwirtschaft und ist Vizepräsident des Stiftungsrats der IMD Business School in Lausanne sowie Mitglied des Beirats des Instituts für Banking und Finance der Universität Zürich.